Mehr Natur ist die beste Kur

Unser Freilandanbau zieht manchmal auch Schadinsekten und andere Parasiten an. Dann müssen wir eingreifen, wobei wir jedoch gegenüber den lebenden Organismen und dem Ökosystem stets Respekt zeigen. Durch die Artenvielfalt können wir diesen Eingriff auf ein Mindestmaß beschränken.

Natürliche Schädlingsbekämpfung

Bei einem Befall möchten wir unseren Grundsätzen eines integrierten Anbaus treu bleiben. Das bedeutet, dass wir zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts der Umwelt eingreifen, dabei aber auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten.
Wie geschieht das in der Praxis?

Die Natur arbeitet mit

Sowohl beim Obst- als auch beim Gemüseanbau sind Insekten auch für die Bestäubung unserer Pflanzen notwendig. Wenn die natürlich vorhandene Insektenpopulation nicht groß genug ist, um die erforderliche Arbeit zu leisten, setzen wir selbst Hummeln und Bienen aus.

Als Obst- und Gemüseerzeuger wissen wir, dass Biodiversität nicht nur sauberer für die Umwelt, sondern auch für uns vorteilhafter ist: Wenn wir im Einklang mit der Natur arbeiten, haben wir geringere Kosten und höhere Ernteerträge.

Biodiversität - koste es, was es wolle

Der Verlust der Biodiversität ist ein weltweites Problem, das uns allen teuer zu stehen kommen kann. Seit 1970 sind bereits 40% aller Tier- und Pflanzenarten verschwunden. Die ‚Economics of Ecosystems & Biodiversity'-Gruppe hat berechnet, dass der Naturschutz zwischen 1.500 und 4.600 Millionen Euro einbringen kann ... oder auch nicht. Die Europäische Union verschrieb sich 2001 dem Ziel, dem Verlust der Artenvielfalt bis 2010 ein Ende zu bereiten. Im März 2010 wiederholten die 27 Mitgliedstaaten dieses Versprechen, dieses Mal jedoch für 2020. Mittlerweile herrscht die Auffassung, dass die Erhaltung der Artenvielfalt vor allem einen Ansatz auf lokaler Ebene erfordert.
Als Responsibly Fresh-Produzenten tragen wir gerne dazu bei.

 

 

 

Bienen und Hummeln